Eine fabelhafte Reise

Quelle: timcopejourneys.com

Im Juni 2004 brach der damals 25 Jahre alte Australier Tim Cope zu einer 10.000 km langen Reise von der Mongolei bis nach Ungarn auf. Auf den Spuren von Dschingis Khan durchquerte Cope wie ein Nomade die Steppe zu Pferd.  Die Reise sollte ursprünglich 18 Monate dauern. Nach drei Jahren erreichte er Ungarn.

Eines Abends (es muss 2011 gewesen sein) ließ ich mich berieseln und blieb bei arte hängen („ooooh.. Pferde!“). Es lief die Dokumentation „Auf den Spuren der Nomaden“ und ich war für die nächsten rund 160 Minuten nicht mehr ansprechbar.

Ohne Kamerateam startet Cope von Charchorin bei Karakorum, der ehemaligen altmongolische Hauptstadt des von Dschingis Khan gegründeten Mongolenreichs. Hier erlernt er zunächst das Reiten und organisiert sich Pferde. Unterwegs stößt noch ein Gefährte zu Cope, der herzallerliebste Hund Tigon. Obwohl der australische Filmemacher ein erfahrener Reisender ist (er fuhr z.B. im Alter von 20 Jahren mit dem Fahrrad 10.000 km von Russland nach Peking), stellt ihn die Steppendurchquerung vor große physische und psychische Herausforderungen.

Die Dokumentation ist faszinierend, berührend und spannend. Besonders beeindruckt, hat mich der Moment als Cope nach mehreren tausend Kilometern Ritt durch die „grenzenlose“ Steppe wieder in ein Gebiet kommt, in dem es Grundbesitz und diesen begrenzende befestigte Barrieren, Zäune und Mauern gibt. Er hat einen „Kulturschock“ im wahrsten Sinne des Wortes.

Mehr verrate ich jetzt aber nicht, denn mein Beitrag soll schließlich Lust auf die Filme machen: Auf youtube kann man „Auf den Spuren der Nomaden“ sehen und 3sat zeigt am 11. Juni von 14:45 Uhr bis 17:40 Uhr alle vier Teile hintereinander. Buch und DVD zur Reise gibt’s natürlich auch.

Und wenn ich groß reich bin, dann reite ich mit Tim Cope durch die Steppe, so!

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Eingeordnet unter Fernsehen, Leben, Reise, Unterhaltung

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