Schanzenfest 2010

Am Samstag habe ich einen wunderschönen Vor- und Nachmittag und Abend vor Herrn Max verbracht. Wie bereits im letzten Jahr gab es dort gute Musik, nette Mitmenschen, gutes Wetter, delikate Getränke und vorzügliches Backwerk. Inglorious Dancing war so schön, dass ich mir wünsche im Sommer gäbe es jeden Monat ein Schanzenfest.Ein gelungenes Fest ist aber auch eine Frage des Timings. Obwohl ich immer wieder Probleme mit meiner Zeitplanung habe, ist es mir gelungen einmal im Leben pünktlich zu sein (oder besser: zu gehen). Währenddessen hatte die Polizei einige Probleme mit dem richtigen Zeitpunkt zum Zugriff (wurde mir berichtet): Es dauert (erstaunlicherweise) länger als zwei eine Minuten eine komplette Musikanlage abzubauen und Schläge in die Nierengegend wirken eher kontraproduktiv wenn es gilt den Abbau zu beschleunigen. Aber soviel (technisches) Verständnis sollte man von einem Durchschnittspolizeibeamten wohl nicht erwarten…

Kurz gesagt, als der Wahnsinn losging war ich zum Glück schon eine halbe Stunde zuhause, konnte mir das Spektakel von oben ansehen und sogar noch drei Freunden Asyl gewähren und Fensterplätze zur Verfügung stellen. Auf dem Neuen Pferdemarkt blieb es im Vergleich zum 01. Mai relativ ruhig, es wurde hauptsächlich gestanden, getrunken, getanzt und mit Plastikmüll Hacky-sack gespielt. Ich glaube, dass das verbleibende DJ-Team vorm Mandalay mit einer ruhigen Soundkulisse zur Befriedung beigetragen hat (mit passenden Klassikern wie „Fool On The Hill“, „Strawberry Fields“ ( nothing is real =) ), „Road To Nowhere“ und, ach ja, „(You Gotta) Fight for Your Right (To Party!)“).Vielen Dank an die „Inglorious Dancing“ – DJs, das Team von Herr Max und das Wetter! Bitte nächstes Jahr wieder!

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Hamburg, Leben, Musik, Politik, Quatsch, Unterhaltung, Zeitverschwendung

2 Antworten zu “Schanzenfest 2010

  1. Mein Timing war anscheinend auch okay – ich habe keine Schläge sondern nur guten Sound auf die Ohren bekommen.
    Über Deinen letzten Beitrag mit den essbaren Pflastersteinen hab ich mich übrigens herrlich amüsiert 🙂
    Gruß!

    • ..die leckeren Pflastersteine gab es dieses Jahr auch wieder… und bezüglich des Abbaus und der Schläge kann ich mich -glücklicherweise- nur auf glaubwürdige Augenzeugenberichte berufen.

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